Allgemeine Situation:

Der Flüchtlingsstrom nach Europa hält an und viele Menschen engagieren sich in der Unterbringung und Versorgung von Refugees vor Ort. Aber nicht nur hier, wenn die Refugees schon „angekommen“ sind, brauchen sie unsere Unterstützung. Auch auf ihrem Weg über die sogenannte Balkanroute nehmen sie hohe Risiken in Kauf und sind, gerade im Winter bei eisigen Temperaturen oft lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt. Nicht alle schaffen es überhaupt bis hier her.
Durch bewusstes Nichthandeln staatlicher institutionen und der Unflexibilität großer NGO’s sind es meistens Freiwillige wie wir, die die dringend notwendige Grundversorgung so weit es geht sichern müssen und auch im Regelfall als erste an den kritischen Hotspots die Refugees auf ihrer Flucht so gut es irgendwie geht unterstützen.

Chronik:

Die Reisegruppe 3 ist von ihrer Intervention auf der Balkanroute wieder in der deutschen Realität angekommen. Von unserer letzten Fahrt nach Serbien und Bulgarien können wir berichten, dass wir zu unterschiedlichen Anteilen viel Arbeit in den Aufbau von Schutzräumen gesteckt haben um sichere Orte zum Schlafen und Ausruhen für die Refugees zu schaffen, Infopoints eingerichtet haben, über die lebenswichtige Informationen weitergeleitet wurden, oder in der Küche rund um die Uhr Wasser Tee und Essen im Wert von ca. täglich 1000 Euro gekocht und ausgegeben haben. Diese durch das Nichthandeln staatlicher Institutionen absolut notwendigen Arbeiten waren nur durch Solidarität linker Netzwerke und die Unterstützung aus der Zivilgesellschaft möglich.

Alles was wir auf unserer letzten Fahrt gelernt haben, werden wir an andere Freiwillige weitergeben und auch wieder selbst anwenden. Die NÄCHSTE FAHRT ist bereits in Planung und wir stehen in dauerhaftem Kontakt mit internationalen Netzwerken und auch bereits bestehenden Strukturen an den verschiedenen Grenzen. Um uns als mittlerweile erfahreneres Team wieder auf den Weg machen zu können, benötigen wir aber auch natürlich wieder eure Hilfe! Wir sind auf eure Solidarität angewiesen, denn nur so ist es möglich die humanitäre Katastrophe, die sich gerade auf der Balkanroute abspielt, teilweise zu lindern und den Flüchtenden bei ihrer Flucht beizustehen.

general situation:

The stream of refugees into europe lasts. A lot of people engage in the accomodation and take care of the refugees locally. But not only the already arived, also on their way to central europe the refugees need our support. On their way over the balkan they take great risks and especially in winter they are exposed to life-threatening situations. Not all of them arrive a secure place at all.
Due to deliberate non-acting of GOs and NGOs Refugees depend on our intervention to establish essential basic services. Furthermore we are usually the first to arrive at a critical hotspot to support the refugees on their escape as good as possible.

chronicle:

The travelling group 3 returned from their support-tour in the Balkans (serbian-macedonian and serbian-bulgarian border) to arrive in the german reality on 30th of October. The german reality brings some problems into a clearer frame, especially when we observe how small the humanitarian support is in Germany. Remembering how we tried to make use of the stuff and supplies in Serbia and Bulgaria, we can report that we supported and established protected safe areas for sleeping, built and maintained information points on the borders, and worked in a kitchen that was providing basic supplies (warm food, water, hot tea, bananas and biscuits for 24/7 which cost about 1000 Euro per day in Presevo) for those on the road. It was the solidarity of left networks and the support from civil society that made our actions possible.

What we learned on the road must be reported and spread, as much as we feel the need for us to go on the Balkanroute again. The resources like knowledge and networking we collected in the 3 weeks we spent there must be put into praxis again. Therefore we are forming a local and also international team again to return to the Balkans and Greece.

But we need your help again, please support our engagement with basic supplies and donations.